Die POLARWIND im Stern

Die große POLARWIND-Kletter-Expedition ist vorbei. Die Bergsteiger Jörn, Robert und Ralf sind längst nach Deutschland zurück gekehrt. Zu sehen gibt es nun interessante Bilder über das große Feuerland-Abenteuer und die Erstbesteigung des Monte Giordano vom Profi-Fotografen Ralf Gantzhorn unter:
www.stern.de Stichwort: Monte Giordano
Auf der Homepage von Robert findet sich auch ein Artikel über die erfolgreiche Erstbesteigung mit der POLARWIND als Basis-Station:
www.robert-jasper.de

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Piraten-Fieber

Ushuaia, Feuerland, Argentinien: Mit dem kommenden Winter hat sich auch der Steg in Ushuaia ordentlich geleert. Dort, wo im Sommer oft fünf Yachten oder sogar mehr im Päckchen liegen, sind nun gerade mal eine Handvoll über den ganzen Steg verteilt. Wie gut, dass die französische LE PETIT PRINCE noch da ist. Die vierköpfige Crew war am letzten Wochenende bei uns zum Essen. Der 6-jährige Titaou und Theo stellten trotz aller Sprachbarrieren schnell fest, dass sie die Liebe zu Piraten teilen. Seitdem ist das Piraten-Fieber im Segelclub ausgebrochen. Weiterlesen…

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Brüten statt segeln

Ushuaia, Feuerland, Argentinien: Der Winter kommt. Für uns und die POLARWIND heißt das: Winterpause. Nicht, dass wir nun arbeitslos wären, weil wir vorerst keine größeren Segeltörns machen. Jedes Crewmitglied bekommt neue Aufgaben: Winter-Aufgaben eben. Theo wird z.B. wieder in den Kindergarten gehen. Valdo hat eine Reihe von Aufgaben am Schiff zu erledigen und soweit möglich, werde ich ihm dabei helfen. Die Ankerkette muss neu markiert werden, die Dieseltanks gereinigt. Bei den körperlich schweren Aufgaben werde ich mich allerdings vornehm zurück halten. Warum? Ich habe noch einen Zweitjob für die nächste Zeit: Brüten statt segeln! Weiterlesen…

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Es war einmal…

Ushuaia, Feuerland, Argentinien:
…ein Fender. Der war mal weiß und groß und dick und so richtig stabil. Er hat uns fast zwei Jahre lang hervorragende Dienste getan und wir hätten ihn ja auch gern noch weiterhin genutzt. Aber den Druck, den er im Fischerhafen von Punta Arenas aushalten musste, hat in platzen lassen wie einen Luftballon. Ohne dicke Fender geht auf Feuerland aber nichts. Drei haben wir schon, aber das reicht nicht unbedingt. Also kam ganz oben auf die Winter-To-Do-Liste: neuen Fender kaufen. Zum Glück gleich gestern erledigt und heute Nacht schon Großeinsatz: 45 Knoten aus Nord. Die Fender taten ihren Dienst mit Bravour, die Leinen auch, aber bei jeder Böe waren Valdo und ich wach. Einmal legte sich die Polarwind so auf die Seite, dass die Kaffeekanne umfiel. Und wir hatten uns auf Durchschlafen im Hafen gefreut. Hoffentlich die nächsten Nächte. Ist aber doch immer tröstlich, dass es anderen auch nicht besser geht: Victor, ein Freund von uns, der zwar zu Hause war, aber sein Schiff am Steg hatte, kam während der Nacht zweimal mit dem Auto her, um zu sehen, ob alles in Ordnung war. Deshalb heute Morgen erstmal Kaffee auf der Polarwind für alle Segler mit dunklen Ringen unter den Augen!

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Winterstimmung

Wir hatten noch herrliche Tage auf unserem Weg zurück nach Feuerland – und endlich Wind aus der richtigen Richtung, so dass wir die ca. 35 Seemeilen von Yendegaia bis Puerto Williams wunderbar unter Segeln machen konnten. In Pt. Williams ist der Winter angebrochen. Die Segelsaison ist beendet, der Club quillt über von Yachten, aber die Eigner sind schon alle zum Heimatbesuch in Europa. So bekamen wir gerade noch einen Platz als 6.(!) im Päckchen – und hatten tatsächlich nur noch die buchstäbliche Handbreit Wasser unter dem Kiel. Komisch, wenn dort alles so ausgestorben ist. Außer uns war nur noch die Crew der ENDURANCE da und der PELAGIG AUSTRALIS, die sich auf den langen Törn nach Südafrika vorbereitete. Ansonsten ein Wald von Masten verlassener Schiffe. Die Bar ist zum Glück noch geöffnet und natürlich gab es abends einen Pisco Sour zur Begrüßung – und eine anschließende nächtliche Rutschpartie über die vereisten Holzbohlen des Micalvi und die Decks von fünf eisig-rutschigen Yachten. Weiterlesen…

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