Offline

Ein Leben ohne Internet? Ja, das geht! Ja, das ist möglich und das tut manchmal auch sehr gut. Wir werden eine Weile „offline“ sein. Irgendwann melden wir uns wieder!  

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Landleben

Estancia Kanasaka, Feuerland, Chile: Nach Kanasaka mussten wir einfach nochmal wieder. Valdo war in den letzten Jahren ab und zu dort, Theo und ich lange nicht. Toni und Antonia noch nie. Es ist der südlichste Bauernhof der Welt. Ester und Eugenio leben dort ohne fließend Wasser, ohne Strom. Der nächste Ort ist Puerto Williams, den sie aber nur durch eine mehrstündige Schifffahrt erreichen. Rinder, Pferde und Schafe laufen frei über die Insel. Das Wetter spielt mit. Es ist ein fast windstiller Tag, so dass wir es wagen können, in einer kleinen, recht flachen Bucht in der Nähe zu ankern. Die Einfahrt ist nicht ganz einfach. Einige Felsen liegen knapp unter der Wasseroberfläche und sind nur bei Niedrigwasser richtig zu sehen. Vorsichtig manövrieren wir die Yacht um die Felsen herum. Mit einer Achterleine und zwei weiteren Vorleinen, liegt die Polarwind so sicher, dass wir sie einen Tag allein lassen können. Weiterlesen…

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Tief beeindruckt

Im Südwest-Kanal, Feuerland, Chile: In vielen Buchten, in denen wir ankern, sind wir schon früher gewesen. Andere kennt Valdo, aber für uns anderen sind sie neu. Jede ist anders, jede wunderschön. In jeder könnte man einfach bleiben. Mal ist das Wasser so glasklar, dass man auf dem Grund riesige Seesterne liegen sieht, dann wieder sind die Hänge so steil und die Bäume so krumm, dass man kaum weiß, wo man die Landleinen festmachen soll. Überall machen wir Wanderungen, Wege gibt es nirgendwo. Wir laufen über Moos, kämpfen uns durch stachelige Calafate-Büsche und über umgestürzte Bäume und genießen es, mitten in der Natur und ganz unter uns zu sein. Der tollste Ausflug ist wahrscheinlich der in der Bucht Coloane. Mit dem Dinghi fahren wir auf die andere Seite der Bucht, klettern über ausgewaschene Felsen und stehen dann direkt vor dem Gletscher. Ein unfassbares Naturschauspiel, daran kann man sich einfach nicht satt sehen.

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Fishermen´s friend

Im Beagle-Kanal, Feuerland, Chile: Immer wieder treffen wir Fischer in kleinen Buchten. Bis Ende November dürfen noch „centollas“, Königskrabben, gefangen werden. Die Fischer sind z.T. wochenlang in den Kanälen und Fjorden Feuerlands unterwegs. Sie freuen sich über Abwechslung – sowohl menschlicher Art als auch auf dem Speisezettel. Wir ebenso! So gibt es reichlich Tauschgeschäfte und wir essen Königskrabben, bis wir sie nicht mehr sehen können. Weiterlesen…

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Schulkind

Im Nordwest-Kanal, Feuerland, Chile: Seitdem wir Schule an Bord machen, sitzt Antonia meistens dabei, malt Bilder oder spielt mit Playmobil. Gestört hat sie nie während der Unterrichtszeit mit Theo. Aber ein Schulkind wäre sie gern schon gewesen, als sie noch ein Kita-Kind in Deutschland war. In die Laborschule kommt man mit 5 Jahren. Warum dann nicht auch in die Polarwind-Schule? Weiterlesen…

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