P.S.

Wir sind in den letzten Wochen und verstärkt nun hier in Deutschland gefragt worden, wie wir das denn nun alles machen? Klar, wir haben so gut wie keine Möbel, kein Auto, keine Wohnung etc. Aber wie wir das machen? So wie immer: Positiv denken und ein bisschen organisieren. Am dritten Tag nach unserer Einreise haben wir schon fünf Wohnungsbesichtigungstermine, einen geschenkten Kinderwagen, einen kostenlosen Wohnzimmertisch, Theo ein Fahrrad und beide Kinder einen Kita-Platz. Mit wenig Kram auszukommen, haben wir ja nun gelernt. Das machen wir hier weiter, so dass wir viele Möbel gar nicht brauchen und schon gar nicht die letzte Mode. Alles ist möglich – wenn man es nur will!

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Das war´s

In DeutschlandJa, nun sind wir hier und dies wird nun der letzte Eintrag dieses Blogs sein. Danke, an all die treuen Leser/innnen, die uns zum großen Teil seit fast drei Jahren begleiten. In den nächsten Tagen werden wir den Blog abschalten. Aber irgendwann sind wir dann wieder zurück – auf der Polarwind und im Internet. Denn was ist das Leben ohne Träume? Und wir träumen von der Antarktis und Polynesien. Bis dahin genießen wir das Leben in Deutschland. Wir freuen uns darauf, alte Freunde und Bekannte wiederzusehen. Ich freue mich sogar auf die Arbeit hier. Tschüss dann also und auf Wiedersehen! Danke für´s Mit-Lesen, die netten Kommentare und guten Wünsche!

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Zurück nach Deutschland

AbflugEs ist vollbracht. Die Polarwind ist komplett befreit von Kinderspielzeug, Kinderkleidung und Windeln und hängt an der Mooring. Die letzte Nacht verbringen wir und unsere gefühlten 37 Taschen auf der Yacht eines Freundes. So müssen wir nicht morgens vor Abflug noch im letzten Augenblick Ventile schließen etc. Aber ganz so einfach ist das irgendwie doch nicht. Am vorletzten Tag schicke ich Valdo mit den Kindern schon mal im Dinghi an Land. Das wir jetzt hier ausziehen, bedeutet, dass für uns ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Durchaus einer, auf den wir uns freuen, aber Mensch, die Polarwind ist unser Zuhause. Sie hat uns bis nach Feuerland gebracht, auf ihr haben wir in den letzten drei Jahren so viel erlebt. Valdo ist in ein paar Monaten wieder an Bord, aber ich nicht. Da brauche ich einfach nochmal einen Moment allein. Und ja, ich habe geheult wie ein Schlosshund. Es ist ja nur ein Schiff, aber es ist unser Schiff und es wird mir fehlen. Weiterlesen…

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Abschied – die zweite

Abschied in Puerto WilliamsNach dem Abschied in Ushuaia steht nun der Abschied in Puerto Williams an. Wie verabschiedet man sich dort von anderen Seglern und liebgewonnenen Freunden aus dem Dorf? Wir diskutieren kurz darüber und lassen das Thema dann fallen, denn eine richtige Lösung finden wir nicht. Alle nochmal an Bord einzuladen ist kontraproduktiv, denn wir versuchen ja gerade das Schiff sauber und leer zu bekommen. Dazu gehört auch, alle restlichen Lebensmittel zu verschenken. Vor lauter Packen verschwende ich auch gar keinen weiteren Gedanken an mögliche Abschiedsfeiern. Weiterlesen…

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Winterfest

Wir sind dabei, die Polarwind für den Winter vorzubereiten. In zwei Wochen fliegen wir nach Deutschland, unser Zuhause wird alleine an einer der ganz neuen Moorings in der Nachbarbucht des Micalvi verbringen. Aber bis wir für eine Weile von Bord gehen, ist natürlich noch eine Menge zu tun. Segel runter oder nicht ist die wichtigste Frage der letzten Tage. Selbstverständlich ist es immer besser, die Segel abzuschlagen, wenn ein Schiff eine Weile nicht gesegelt wird. Nur ist hier tiefster Winter mit entsprechender Kälte und Luftfeuchtigkeit und im Bauch der Polarwind sicher nicht der beste Platz, um die Segel monatelang aufzuheben. Also doch drauf lassen? Weiterlesen…

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