„Seid ihr im Umzugsstress?“

werden wir seit Monaten immer wieder gefragt, wenn es um unsere bevorstehende Reise geht. „Nö!“, ist jedes Mal die Antwort. Am meisten reden wir über die Organisation unserer Abschiedsparty. Alles andere…..da grinsen wir uns an und sagen „Wie immer!“

Seitdem wir verheiratet sind, lösen wir nun schon zum vierten Mal unseren Haushalt auf, um von einem Kontinent auf einen anderen zu ziehen – oder eben auf 16 m Schiff. Selbst Theo mit seinen 8 Jahren zeigt da eine gewisse Routine. „Soll ich schon mal im Kinderzimmer ausmisten?“ fragt er an einem verregneten Wochenende im Februar. Zum Glück lässt sich seine kleine Schwester von seiner Aufräum-Laune anstecken und im Nu haben wir drei Kisten für den Flohmarkt zusammen. Ich sehe derweil das Bücherregal durch. Einige, ganz wenige Bücher wollen wir behalten, aber den Großteil verkaufen wir im Internet. Für das einzelne Buch gibt es nicht viel Geld, aber wie heißt es so schön? Kleinvieh macht auch Mist! Und die Summe, die aufs Konto kommt, kann sich sehen lassen. Weil es im Februar gleich mehrere verregnete Wochenenden gibt, sortiere ich auch noch die Ordner im Büro-Regal. Wie viel Papier braucht der Mensch? Alte Miet- und Handyverträge sicherlich nicht. Gleich mehrere Kilo Altpapier wandern in die Tonne.

Das liebe ich so sehr an unseren Umzügen – dieses Befreien von Ballast. Bis wir dann nur noch die von der Fluglinie erlaubten zweimal 23 kg Umzugsgepäck zusammen haben, müssen zwar noch etliche Kisten und Gegenstände unsere Wohnung verlassen, aber wir haben ja auch noch ein paar Monate Zeit.

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